Schneller Drews-Hattrick bringt SVE auf Kurs

Mit einem 4:1-Erfolg gegen den TSV Lütjenburg sicherte sich der SV Eichede den Einzug ins SHFV-Pokal-Viertelfinale. „Ich bin sehr froh, dass wir die Runde überstanden haben“, war Eichedes Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner nach dem Spiel sehr glücklich, „das Ergebnis täuscht über einige Phasen des Spiels, in denen Lütjenburg gute Chancen hatte, die zum Glück nicht verwertet wurden. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir unsere Chancen besser genutzt“, ließ Brunner das Spiel Revue passieren.

Eichede machte von Beginn an Druck und erspielte sich die ersten Torchancen, doch weder Dennis Wagner, nach Pass von Torge Maltzahn, aus zehn Metern (6.), noch Lasse Drews aus 16 Metern (7.). verwerteten ihre Chancen. Vier Minuten später versuchte es Kevin Kranik ebenfalls aus 16 Metern – erfolglos (11.). Lütjenburgs erste nennenswerte Chance kam nach 13 Minuten, als Jan Wille aus 18 Metern den Ball links vorbeischoss. Ein Schuss von Spielertrainer Danilo Blank ging aus 18 Metern knapp rechts vorbei (19.). Die größte Chance der Lütjenburger vergab Peter Kienle, der aus fünf Metern halbrechter Position allein vor SVE-Keeper Markus Venz links vorbeischoss (35.). Eichedes Spiel war klar strukturiert, die Gäste spielten zielorientiert und abgeklärter als die Gastgeber. Ab der 40. Minute schlug dann die große Stunde des Lasse Drews’. Seinen ersten Treffer verwertete er nach einer Wagner-Flanke aus acht Metern (40.). Nur 120 Sekunden folgte das zweite Tor, nachdem Sebastian Barsuhn von rechts in die Gefahrenzone flankte, Danilo Blank nicht den Ball wegschoss und Drews nur noch ins Tor einschieben musste. Der dritte und letzte Streich war in der 45. Minute. Drews kam aus 16 Metern vor dem herauslaufenden Keeper Sadlowski an den Ball und verwertete zum 0:3-Halbzeitstand.

Auch nach dem Wiederanpfiff drängte Eichede die Gastgeber weit in ihre eigene Hälfte und erspielte sich eine gute Torchance, doch statt aus zwölf Metern zu schießen, passte Dennis Wagner auf den im Abseits stehenden Lasse Drews (49.). In der 53. Minute schoss Torge Maltzahn aus 15 Metern halblinker Position zum 0:4 ins Lütjenburger Netz. Die Mannen von Spielertrainer Danilo Blank waren stets bemüht, den guten Offensivaktionen der Gäste Paroli zu bieten. Das gelang ihnen auch zwischenzeitlich sehr gut. Peter Kienle schoss aus fünf Metern halblinker Position links ins Gäste-Tor (58.). Danach vergaben die Lütjenburger Ismet Nac aus 20 Metern (62.), Ralf Brauer aus fünf Metern (71.) und Peter Kienle aus 16 Metern (74.).

Veröffentlicht: NordSport, 4. August 2008

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