Holstein II siegt für den guten Zweck

Am vergangenen Freitag und Samstag fanden auf den Sportanlagen des TSV Kronshagen am Suchsdorfer Weg die Kieler „Stadtmeisterschaften“ statt. Dabei stand nicht der Sieger Holstein Kiel II des Benefizturniers im Mittelpunkt, sondern der gute Zweck. Der Erlös wird zu Gunsten des Norddeutschen Epilepsiezentrums für Kinder und Jugendliche in Raisdorf gestiftet. Vor den Spielen überreichte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer bei der offiziellen Eröffnungsrede am Freitag einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die Hilfsorganisation. „Wir haben noch weitere Schecks und Einnahmen von kleineren Institutionen bekommen. Unsere Einnahmen sind exakt 3296,81 Euro. Einige Beträge wurden uns noch in Aussicht gestellt. Ich denke, im Endeffekt werden wir ca. 3500 Euro einnehmen“, freute sich Corina Kusserow, Organisatorin der InGE e.V., über die hohe Summe.

Der Anpfiff zu den Vorrundenspielen ertönte am Freitag. Verbandsligameister Holstein Kiel II setzte sich in der Gruppe A mit Punktgewinnen gegen Comet Kiel (0:0) und TSV Kronshagen (3:1) souverän durch. Comet belegte den zweiten Platz vor dem Sechsligisten TSV Kronshagen. In der Gruppe B hatte der TSV Altenholz die Nase vorn. Die Mannschaft von Trainer Harry Witt gewann gegen Suchsdorf 2:0 und holte gegen den FC Kilia Kiel (1:1) einen Punkt.

Im Finale trafen somit der Vorjahresgewinner TSV Altenholz und die zweite Mannschaft von Holstein Kiel aufeinander. Die „Störche“ machten in der ersten Halbzeit nach Toren von Dominik Balcer (24.) und Heiko Petersen (41./Handelfmeter) schon alles klar. Der Treffer von Altenholz’ Kessler zum 2:1 diente nur noch der Ergebniskosmetik. Mit diesem 2:1-Erfolg über Ligakonkurrent Altenholz sicherte sich Holstein II den Platz an der Sonne. Den dritten Platz belegte Kilia Kiel nach einem 3:2-Sieg über Comet. Kronshagen erspielte sich mit einem 2:0-Erfolg gegen den Suchsdorfer SV den vorletzten Rang.

„Ich bin nicht traurig, dass wir das Finale nicht erreicht haben, denn Comet war ein idealer Gegner, der gut in unsere Vorbereitung passte“, zog Kilias neuer Coach Stefan Mackeprang ein positives Fazit aus dem Benefizturnier. „Für uns steht im Moment der Trainingsaspekt im Vordergrund und nicht der erste Platz.“ Auch Kronshagens Trainer Jörg Ahrens war von dem Turnier begeistert: „Der gute Zweck stand im Vordergrund und das Sportliche war nur das Beiprogramm. Wir haben uns gegen die SH-Ligisten sehr gut verkauft und ich freue mich, dass wir uns gegen solche Gegner mal messen konnten.“

Veröffentlicht: NordSport, 21. Juli 2008

© 2012 Philipp Szyza | Impressum