Lütjenburg dreht nach der Pause auf
Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit siegte der TSV Lütjenburg verdient mit 4:1 (0:0) gegen den SV Friedrichsort. Im ersten Durchgang war es eine an Höhepunkten arme Partie. Friedrichsort strahlte selten Gefahr aus. Einzig durch präzise geschossene Standartsituationen machten die Gäste auf sich aufmerksam. Lütjenburg hatte gute Ideen im Aufbauspiel, es haperte jedoch noch an der Umsetzung.
Nach der Pause schaltete Lütjenburg vom ersten in den fünften Gang und gab Vollgas. Hauke Christiansen verwandelte nach 60 Sekunden zum vielumjubelten Führungstreffer. Lütjenburg war spielbestimmend, hatte die besseren Möglichkeiten und ließ im Defensivbereich kaum noch etwas zu. Das Offensivspiel der Gastgeber konnte sich sehen lassen, allerdings scheiterten auch viele schön herausgespielte Möglichkeiten durch Ismet Nac und Peter Kienle kläglich. Nach intensivem Offensivpressing gelang es Lütjenburg durch Florian Stahl (56.) auf 2:0 zu erhöhen. In der 83. Minute brachte Caushmann Lütjenburgs Ilski im Strafraum zu Fall und sah die Gelb-Rote Karte. Den fälligen Strafstoß erzielte Sebastian Comes abgezockt (84.). In den Schlussminuten schoss Julian Scheff zum 4:0 ein (89.), ehe den Gästen durch Julian Fritz per Foulelfmeter der Ehrentreffer gelang (90.).
Veröffentlicht: Nord Sport, 14. April 2009