Oldenburger SV – FT Eider Büdelsdorf 1:6 (1:2)

Der Oldenburger SV konnte im Verbandsligaspiel gegen den FT Eider Büdelsdorf ganze zehn Minuten von einem Sieg träumen. Doch als die Gäste nach der Führung des Abstiegskandidaten ernst machten, bekamen die Oldenburger noch ein halbes Dutzend Tore als Gastgeschenke. Oldenburg kämpft weiter um den Klassenerhalt, ganze vier Punkte trennt den OSV nun vom rettenden Ufer. Der FT Eider Büdelsdorf darf nach dem Sieg weiter vom Aufstieg träumen.

Gleich zu Beginn des Spiels bauten die Büdelsdorfer Druck auf und waren spielbestimmend. Nur eine Torchance konnten sich die Gastgeber erspielen, die nutzten sie jedoch dann auch. Einen 18-Meter-Schuss von Alexander Kortz lässt FT-Keeper Sörensen den Ball nur abklatschen, Sascha Rönnpage brauchte nur noch zum 1:0 einzuschießen (14.). Von da an verlagerte sich das Spielgeschehen nur noch in die Oldenburger Hälfte. Zehn Minuten nach der Führung der Gastgeber köpfte Köpke nach einer Ecke für Eider zum Ausgleich ein. Kurz vor der Halbzeitpause drehte Büdelsdorf das Spiel, als Drewes ins linke Oldenburger Toreck zum 2:1 einschoss (41.).
Nach der Pause spielten die Büdelsdorfer ihren „Einbahnstraßenfußball“ weiter. Die Tore von Reibe (51.), Beck (64., Elfmeter), Grzegorczyn (80.) und Sawkulycz (89.) machten den 1:6-Endstand perfekt.

OSV- Trainer Rainer Gosch war nach dem Spiel nicht zufrieden: „Wir haben momentan nicht die Mittel, um gegen Mannschaften wie Büdelsdorf mitzuhalten. Trotzdem kann ich meinen Männern heute wieder keinen Vorwurf machen. Sie waren kämpferisch stark. Es ist eine bittere Niederlage, die wehtut. Ich hätte lieber ein knapperes Ergebnis gehabt, um mit breiterer Brust die nächsten Spiele anzugehen. Die nächsten Wochen sind die ‚Wochen der Wahrheit’, wo wir punkten müssen.“

Veröffentlicht: NordSport, 19. März 2007

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