Tomic holt im ersten Spiel einen Punkt
„Wir haben heute den besseren Fußball gespielt, aber die erste Hälfte leider verschlafen. Im Mittelfeld konnten wir keinen Zweikampf gewinnen. Dank der zweiten Halbzeit, in der wir 35 Minuten durchgehend Druck auf Lübeck machten, erspielten wir uns noch einen Punkt“, fasste HSV-Trainer Mladenovic das 1:1 seiner Mannschaft gegen Dornbreite aus Lübeck zusammen.
Die Gastgeber dominierten zu Beginn mit leichten Feldvorteilen und erspielten sich durch Timo Sliwinsky aus zwölf Metern (3.) und Patrick Wemmer (4.) die ersten Tormöglichkeiten. Doch auch Dornbreite kämpfte sich bis zum HSV-Gehäuse vor, wie Sascha Strehlau aus 16 Metern (7.) und Benjamin Mecker aus zwölf Metern (15.). In einigen Situationen wirkten die Gäste verunsichert, sodass FC-Trainer Tomic seine Jungs lautstark („Positiv!“) nach misslungenen Aktionen anfeuerte. Wenige Torchancen gab es in Durchgang eins. Vieles spielte sich zwischen den Strafräumen ab. So fasste sich Meysam Shahhosseini aus 25 Metern ein Herz, doch sein Schuss ging daneben (22.). Auf der anderen Seite schoss Jan Vierig nach Flanke von Benjamin Mecker aus elf Metern am Tor vorbei (24.). Das war die beste Chance bis dahin. Im Alleingang versuchte es Benjamin Mecker in der 37. Minute, als er sich durch vier Gegenspieler durchdribbelte, doch aus sieben Metern scheiterte er an HSV-Torwart Thomas Bohrmann. Nur eine Minute später nach einem HSV-Abwehrfehler, passte Vierig im gegnerischen Strafraum auf Sascha Hagen, der den Ball ungehindert zum 0:1 ins Netz schob..
Heikendorf kam druckvoll aus der Kabine und wollte um jeden Preis den Ausgleich. Chancen von Patrick Wemmer, nach Querpass Shahhosseinis, (46.) und Carsten Steffen aus fünf Metern (54.) trafen nicht das Gehäuse. Meysam Shahhosseini und Rene Charlet verpassten unmittelbar vorm Tor den Ball (68.). Die Gastgeber ließen den Gästen keine guten Tormöglichkeiten und dominierten das Spiel. Weder Dominic Kahl aus 18 Metern (73.), noch Patrick Wemmer aus 16 Metern (75.) schossen den Ausgleich. Doch in der 78. Minute war es soweit. Nach einem Eckball schoss Rene Charlet aus sieben Metern zum erlösenden Ausgleich ein. HSV erhöhte nochmals den Druck. Dornbreites Trainer stand schon ganz ruhig am Spielfeldrand und hoffte, keinen Treffer mehr kassieren zu müssen. Seine Mannen waren am Ende ihrer Kräfte. Nichtsdestotrotz retteten sie sich über die Runden und entführten einen verdienten Punkt aus Heikendorf.
Veröffentlicht: NordSport, 5. November 2007