Schwenn glänzt mit zwei Toren

„Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team. Die vier Tore haben wir super herausgespielt. Wir haben uns spielerisch gesteigert, bis auf manche Phasen, in denen wir noch etwas unkonzentriert waren. Breitenfelde nutzte zweimal unsere Stellungsfehler clever aus“, fasste Heikendorfs Trainer Mikica Mladenovic den verdienten 4:2-Erfolg seiner Mannschaft gegen den Breitenfelder SV zusammen.

Das Spiel war keine 60 Sekunden alt, da schoss Manuel Schwenn aus 30 Metern zum 1:0 ins Netz der Gäste. Auch die zweite Chance der Gastgeber, sechs Minuten später, verwertete wieder Manuel Schwenn, nach einem Giese-Pass aus dem Mittelfeld. Auf der Tribüne wurden nach dem zweiten Tor bereits Wetten abgeschlossen, wie hoch der Heikendorfer SV denn gewinnen würde. In der 12. Minute (!) wäre Schwenn fast ein lupenreiner Hattrick gelungen, als er aus 16 Metern alleinstehend knapp am Tor vorbeischoss. Und die Gäste? Das Team um Trainer Carsten Holst war mehr damit beschäftigt, die Abwehr zu stabilisieren als selber offensiv zu agieren. Doch als Oliver Strube unerwartet nach einem Freistoß unbedrängt in den linken Winkel des HSV köpfte, machten die Gäste zum ersten Mal auf sich aufmerksam (14.). Trotzdem blieben die Gastgeber spielbestimmend und feldüberlegen. Schlechte Ordnung und Ballverluste im Mittelfeld prägten das Breitenfelder Spiel. Um so glücklicher für die Gäste war ein Fehler von HSV-Keeper Thomas Bohrmann, der den Ball im Luftduell gegen Daniel Kruse nicht unter Kontrolle brachte. Das Leder flog zu Jens Banthin, der nur noch ins leere Tor köpfen musste (23.). Breitenfelde gelang es fortan, die Partie offener zu gestalten. Ein Kopfball von Daniel Kruse ging knapp am Tor vorbei (35.). Im Gegenzug verfehlte Nils Kristandt 14 Meter vor dem Tor den Ball (35.). Heikendorf erhöhte den Druck und erspielte sich weitere Chancen, doch Möglichkeiten von Patrick Wemmer aus acht Metern und die Nachschüsse von Nils Kristandt, Philipp Wölk und Manuel Schwenn (38.) trafen nicht das gewünschte Ziel.

Im zweiten Durchgang dominierten die Gastgeber weitestgehend das Spiel und erspielten sich weitere zahlreiche Chancen. Henrik Giese traf aus zehn Metern das Aluminium (53.), Patrick Wemmer schoss rechts am Tor vorbei (54.), Manuel Schwenn vollendete seinen Alleingang nicht (63.) und auch Carsten Steffen traf aus fünf Metern nicht das Gehäuse (74.). Eine Minute später flankte Patrick Wemmer von der rechten Außenbahn auf Carsten Steffen, der den Ball in den Winkel zum verdienten 3:2 köpfte. Von den Gästen war bis auf einen 20-Meterschuss von Bleckenberg nicht mehr viel zu sehen (78.). Mit dem Schlusspfiff verwandelte Patrick Wemmer, nach Vorlage von Daniel Witt, zum 4:2-Endstand.

Veröffentlicht: NordSport, 25. Februar 2008

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