René Charlet macht mit dem 3:1 alles klar

„Für uns war dieser 3:1-Erfolg gegen Husum sehr wichtig. Am Anfang war meine Mannschaft ein bisschen verunsichert, aber ich bin stolz, dass meine Spieler die Nerven behalten haben. Mit der kämpferischen Leistung war ich heute sehr zufrieden“, freute sich Heikendorfs Trainer „Miki“ Mladenovic über den Heimsieg seiner Elf.

Bei winterlichen Temperaturen erwärmte das Spiel zu Beginn nicht gerade durch spannende Szenen oder Tormöglichkeiten. Einzig ein „Heber“ von Husums Gerit Müller, der knapp am Tor vorbei ging, ließ in der Anfangsphase die Gemüter der rund 230 Zuschauer für kurze Zeit erwachen (10.). Keine Mannschaft erarbeitete sich klare Vorteile. Hieben wie drüben gab es Chancen, die aber nicht den Weg ins Tor fanden. So vergaben Pierre Becken aus sieben Metern (19.), Sebastian Steglich aus 15 Metern (22.) und Sebastian Saeltz aus 16 Metern (23.) für den Husumer SV. Für Heikendorf versuchte es Wölk aus 21 Metern, doch seinen Schuss parierte Husum-Torhüter Teubler klasse (21.). In der 26. Minute gab es dann die große Erleichterung auf Seiten der Gastgeber: Nach einem Fehler von Husums Herpel im Mittelfeld, passte Manuel Schwenn auf den durchstartenden Patrick Wemmer, der den Ball flach aus 15 Metern am Torwart zum 1:0 verwandelte. Fortan wurde das Spiel lebhafter, Heikendorf gewann an Sicherheit und nahm zunehmend das Zepter in die Hand. Dennoch gab es bis zur Halbzeit keine nennenswerte Chance mehr.

Die Gäste kamen motiviert aus der Kabine, sie wollten unbedingt den schnellen Ausgleich. Ein Schuss von Lukas Herting aus 15 Metern ging knapp am Tor vorbei (47.). Doch Husums Bemühungen schienen keine Wirkung zu haben. Die Gastgeber gaben das Heft nicht aus der Hand und erspielten sich weitere Torchancen, wie Jens Helms mit einem 20-Meterschuss (54.). Sieben Minuten später, nach einem Querpass von Manuel Schwenn im Strafraum, schoss Jens Helms zum 2:0 in die Maschen. In der Folgeminute schoss Manuel Schwenn, nach einer schönen, schnellen Spielkombination, aus 16 Metern knapp am Tor vorbei. Und die motivierten Husumer? Immer wieder versuchten sie in den Heikendorfer Strafraum zu gelangen, doch meistens erfolglos. Bis zur 70. Minute, als Jens Helms den Husumer Lukas Herting kurz vor dem 16-Meterraum zu Fall brachte. Pierre Becken führte den Freistoß schnell aus, passte auf den an der Mauer vorbeilaufenden Erion Alla, der den Ball unhaltbar zum 2:1 einnetzte. Clever von den Gästen, aber zu diesem Zeitpunkt völlig unerwartet. Doch Heikendorf wusste sich zu wehren und schoss vier Minuten später das 3:1 durch Rene Charlet, nach Flanke von Nils Kristandt.

Enttäuscht blickte Gästetrainer Guido Gehrke auf die Partie zurück: „Die drei Punkte haben wir verschenkt. Unsere Gegentore haben wir quasi selber geschossen und klare Torchancen für uns vermissen lassen.“

Veröffentlicht: NordSport, 18. Februar 2008

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