Frank Drews mit Platz 5 zufrieden

Bei herrlichem Fußballwetter erzielte der FC Kilia Kiel im letzten Saisonspiel gegen den Heider SV ein 2:0. Durch diesen Sieg erreichte die Drews-Mannschaft den fünften Platz in der Abschlusstabelle der Verbandsliga. Frank Drews: „Mit dem fünften Platz bin ich sehr zufrieden. Mehr ist nach den vielen Niederlagen im Mai nicht drin gewesen.“
Die Gäste aus Heide machten in der Anfangsphase sofort Druck. Jeden Passfehler der Kieler fingen sie auf Mittellinienhöhe ab und machten Tempo auf das Kilia-Gehäuse. Jedoch verfingen sich die Offensivbemühungen schnell in der Kieler Abwehr. Nach sechs Minuten mussten die ohnehin schon ersatzgeschwächten Kieler nach Foulspiel an Broder Hansen wechseln. Robin Ziesecke betrat für ihn das Spielfeld. Fortan kam auch von Kieler Seite mehr Fahrt in die Partie. Nach einem Steilpass von Mario Witt in die Strafraummitte, schob sein Bruder Michel den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei (10.). Sechs Minuten später kam der letzte Spieler auf der Ersatzbank Kiels in die Partie, Frank Drews. Der Kieler Trainer musste den zuvor eingewechselten Robin Ziesecke ersetzen, der sich nach einem Foul am Fuß verletzte. Nichtsdestotrotz ließen sich die Kieler dadurch nicht schocken und erspielten sich Torchancen durch Mario Witt aus 16 Metern (32.), Christoph Lauer aus 17 Metern und Florian Tinnemann ebenfalls aus 17 Metern (33.). Nach einem Kerlin-Pass auf die rechte Seite, schoss Christoph Schultz den Ball mit einem satten Rechtsschuss genau gegen die Hände des Torwarts, der den Ball ins Toreck abfälschte (38.). Nur drei Minuten später verwertete Christoph Lauer, nach Vorarbeit von Florian Tinnemann, den Ball aus 16 Metern zum 2:0.
Im zweiten Durchgang spielten die Kieler nachlässiger. So kam Mario Witt aus 16 Metern nicht zum Schuss, sondern versuchte weitere Abwehrspieler auszudribbeln (49.). Und was war mit Heide? Bis auf Flanken von Alex Hardock (50.), Tobias Hass (51.) und Ulf Börensen (74.), die jeweils weder von den Kielern abgefangen, noch von den Gästen verwertet wurden, war nichts zu sehen. Jeder Ball wurde spätestens auf Strafraumhöhe von den Kielern abgebremst. Die Kräfte ließen sichtlich wegen der Wärme bei allen Spielern nach. Das wirkte sich in erster Linie in der Passungenauigkeit aus. So blieb es beim verdienten 2:0-Sieg der Platzherren.

Frank Drews war nach dem Spiel sichtlich am Ende seiner Kräfte: „Joggen und Radfahren sind eindeutig zu wenig Sport für die Verbandsliga!“ Über den 2:0-Sieg war Drews zufrieden: „Der Sieg ist verdient. Wegen des sehr warmen Wetters, war das Spiel auch nicht so temporeich.“

Veröffentlicht: NordSport, 11. Juni 2007

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