Eidertaler Schlussoffensive kommt zu spät
In den Anfangsminuten nahm Eidertal das Zepter in die Hand, konnte es allerdings - trotz dreier guter Möglichkeiten - nicht lange behalten. Nach rund einer Viertelstunde übernahm Lütjenburg die Initiative und drehte auf. Jasper Stabenow und Ismet Nac trugen zum sehenswerten Spielaufbau bei, in der Defensive sorgten Marcel Henschel und Jan Wille für Ruhe. Nach einer flachen Hereingabe brauchte Wille den Fuß nur noch hinzuhalten und traf zum verdienten 1:0-Führungstreffer (20.).
Nach der Pause war Lütjenburg weiterhin die spielbestimmende Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten. Stabenow (47.) und Nac (60.) verfehlten mit ihren Freistößen nur knapp das Tor. Auf der anderen Seite verfehlten Lammers (52.) und Rupp (62.) ebenfalls nur um Haaresbreite. In der 65. Minute verwandelte Sebastian Comes einen Strafstoß eiskalt und erhöhte somit auf 2:0. In der Schlussphase blühte Molfsee nochmals auf. Ein flacher Schuss von Daniel Rupp landete zum 2:1 im Lütjenburger Gehäuse (83.).
Veröffentlicht: Nord Sport, 26. Oktober 2009