Holstein Kiel II - Arminia Hannover 4:1 (0:0)

Holstein Kiel II hat im Oberligaspiel gegen den Abstiegsaspiranten Arminia Hannover mit 4:1 gewonnen. Die Kieler blieben nun bereits zehn Spiele in Folge ohne Niederlage. Zudem erweiterte die Brunner-Elf den Abstand auf einen Abstiegsplatz auf zehn Punkte.

Zu Beginn der ersten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen. Beide Teams hatten Probleme mit den Platzverhältnissen. „Kampf statt Technik“ lautete das Motto in der Sinalco-Arena in Projensdorf. Auf beiden Seiten blieben zwingende Torchancen zunächst Mangelware. In der 24. Minute dann die erste Chance für die Hausherren. Nach einer Rechtflanke von Mariusz Zmijak scheiterte Thomas Neubert aus fünf Metern am gut postierten Arminia-Keeper Alexander Dlugaiczyk. Arminia Hannover versuchte immer wieder, Angriffe zu starten. So lief Abit Jusufi allein auf das Kieler Gehäuse zu, schoss aber aus 16 Metern überhastet den Ball am Tor vorbei (34.).

Die zweite Halbzeit sah hingegen viel besser aus. Mit Geduld und Tempofußball setzten die Kieler ihren Gegner unter Druck. Nach einer Linksflanke von Mariusz Zmijak behinderten sich die Hannoveraner Abwehrspieler gegenseitig, sodass Thomas Neubert ins leere Tor zum 1:0-Führungstreffer einschob (57.). Nach der Gelb-Roten Karte für Arminia-Spieler Benjamin Doll wegen wiederholten Foulspiels (65.) drängte Holstein noch mehr auf die Entscheidung. Zehn Minuten später war es dann soweit. Ein von Thomas Neubert geschossener Ball konnte Alexander Dlugaiczyk nicht festhalten und Tim Wulff nutzte die Gelegenheit (2:0). Bereits jetzt schien die Partie für die Gastgeber entschieden. Eine von Florian Meyer verunglückte Flanke landete zur Überraschung aller zum 3:0 im Winkel (76.). Nun wurde Holstein nachlässig. Nach einem Doppelpass der Arminen im Mittelfeld stand Abit Jusufi frei vor KSV-Torwart Nico Beyer und lupfte zum 3:1-Anschlusstreffer ein. Das rüttelte die Kieler noch einmal wach. So köpfte Thomas Neubert nach einer Paulus-Flanke zum 4:1-Endstand ein.

Holstein-Trainer „Mecki“ Brunner war nach dem Spiel äußerst zufrieden: „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg in der Höhe hoch verdient. Wir müssen weiter arbeiten, um da hin zu kommen, wo wir sein könnten. Wir sind auf einem guten Weg.“

Veröffentlicht: NordSport, 5. März 2007

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