Comet mit Unentschieden gegen Todesfelde

SC Comet Kiel trennte sich von SV Todesfelde 0:0-Unentschieden. Die Kieler bleiben weiter im oberen Tabellendrittel. Todesfelde konnte den ersten Punkt einfahren.

Es war spielerisch kein rauschendes Spiel, das beide Mannschaften den Zuschauern boten.
Beide Teams bemühten sich, aber es fehlte auf beiden Seiten die nötige Durchschlagskraft. Es war ein Spiel zwischen den Strafräumen. Alles was im Strafraum passierte, war purer Zufall, gute Abschlüsse waren Mangelware. Es war insgesamt eine an Höhepunkten arme Partie.

Niemand weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Steve Frank in der neunten Minute einen von Sven Haldau an den Kieler Nedelkjo Veselinovic verursachten Foulelfmeter nicht so schwach geschossen hätte, dass Todesfeldes Keeper Marco Martens ihn locker halten konnte.
Wenig später flankte auf der anderen Seite Tetzlaff von rechts auf Sari, der es mit einem Flugkopfball versuchte (16.). Ein Distanzschuss aus 30 Metern vom Kieler Michael Ziesecke traf auch nicht das gewünschte Ziel. Immer wieder sahen die rund 150 Zuschauer Unsicherheit und Unordnung in der Kieler Defensive, doch Todesfelde wusste auch nicht, diese Schwächen auszunutzen. Ein Kopfball von Retelsdorf war das höchste aller Gefühle (41.).

Der zweite Durchgang verlief genauso wie der Erste. Ein Steilpass vom Kieler Rene Gesper erreichte Manuel Schwenn, der aus sieben Metern den herauslaufenden Torwart Marco Martens nicht überwinden konnte (50.). Beim nächsten Angriff flankte Rene Gesper auf Dennis Jaeger, der aus fünf Metern am Keeper scheiterte (51.). Sechs Minuten später schoss Gesper einen Freistoß aus 20 Metern ins linke Toreck, doch im letzten Moment fischte Martens den Ball von der Linie. Die einzige Chance der Gäste in Halbzeit zwei hatte Oelbeck, der von der linken Strafraumgrenze abzog (61.). Tim Paasch wehrte zum Eckball ab. Als Michael Ziesecke sich auf der linken Seite gegen seine Gegenspieler durchsetzte und anschließend von der Grundlinie flankte, schoss Matin Shahhosseini knapp am linken Pfosten vorbei. SV-Torwart Martens hätte keine Chance gehabt. Das war’s an Torchancen dann auch schon.

Comet-Coach Peter Bartl, der erneut Wolfhart Ziesecke (Urlaub) vertrat, war nach dem Spiel mit dem Unentschieden zufrieden: „Wir müssen abgeklärter vor dem Tor werden und besser zum Abschluss zu kommen. Heute haben uns Peter Michalski und Robin Ziesecke, unsere Stammspieler in der Offensive, gefehlt. Leider haben wir im Spiel zeitweise den Faden verloren. Aber mit der bisherigen Punkteausbeutung liegen wir total im Soll“

Veröffentlicht: NordSport, 20. August 2007

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