Wuppertal im Portrait
Umgeben von hügeligen Wiesen und weiten Wäldern des Bergischen Landes liegt im engen Tal der Wupper die Heimatstadt unseres heutigen Gegners, des Wuppertaler Sportvereins.
Einmal im Leben durch Wuppertal schweben!
DIE Attraktion der Stadt ist ihr Wahrzeichen, die seit 1901 weltweit einmalige Schwebebahn. Täglich schweben rund 75.000 Fahrgäste kreuzungs- und staufrei auf der 13.3 km langen Strecke in einer Höhe von 8 m über der Straße und 12 m über dem Fluss.
Wuppertal hat aber nicht nur die Schwebebahn, sondern noch vieles mehr zu bieten, wie z.B. den Zoo. In dem 20 Hektar großen Parkgelände findet man ungefähr 5000 Tiere in rund 500 Arten. Der Besucher kann unter anderem Menschenaffen, Affen, Bären, Großkatzen, Elefanten, Vögel, Fische und Reptilien aus nächster Nähe beobachten. Der Wuppertaler Zoo gilt als einer der landschaftlich schönsten Tiergärten der Welt.
Kulturell hat Wuppertal mit Oper, Schauspiel, dem über die Stadtgrenze hinaus bekannten Tanztheater Pina Bausch sowie dem städtischen Sinfonieorchester auch einiges zu bieten. Zudem ist Wuppertal seit 1972 Universitätsstadt mit rund 17.000 Studenten und seit 1991 Sitz eines weltweit angesehenen Instituts für Klima, Umwelt und Energie.
Dank elf Autobahn- Anschlussstellen, IC- und ICE- Anschluss sowie die Flughäfen Düsseldorf und Köln, die in einer ca. halben Stunde erreicht werden können, hat Wuppertal eine zentrale Lage.
In dieser Umgebung ist unser heutiger Gast Wuppertaler Sportverein zu Hause. Der Verein konnte sich in der letzten Saison in der Oberliga Nordrhein mit einem beachtlichen Vorsprung von 12 Punkten die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga-Nord sichern. Dort erwischte die Mannschaft mit einem 3:0 beim KFC Uerdingen 05 einen überraschenden Auftaktsieg und übernahm gleich die Tabellenführung. Es folgte ein 1:1 gegen den ehemaligen Zweitligisten Eintracht Braunschweig, ein 2:0 Auswärtssieg bei der SG Wattenscheid 09 sowie ein überragender 3:0 Erfolg gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga, den FC St. Pauli Hamburg. Dabei waren 12416 Zuschauer im „Stadion am Zoo“, das schon Bundesliga- Zeiten erlebt hat und insgesamt 28500 Platz bietet. Sie feierten die Tabellenführung ihres Vereins auch nach dem 4. Spieltag.
Nach dem Aufstieg aus der Oberliga Nordrhein in die Regionalliga Nord heißt das Ziel der Wuppertaler „Klassenerhalt“. Der KSV Holstein wünscht dem Neuling dabei viel Glück.
Veröffentlicht: Stadionmagazin des Regionalligisten Holstein Kiel, 20. September 2003