Aufsteiger Klausdorf mit Hinrunde zufrieden

Aufsteiger TSV Klausdorf ist zur Winterpause im Soll. Mit zehn Niederlagen, einem Unentschieden und sechs Siegen belegt der Aufsteiger den elften Tabellenplatz. „Wir sind ganz angetan von unserer bisherigen Leistung“, bilanzierte Klausdorfs Trainer Stefan Köpke. Der positive Charakter der Mannschaft gepaart mit starken Individualisten ermöglichen es dem TSV Klausdorf, auch gegen stärkere Gegner zu bestehen.
Die Stärken sieht Köpke im physischen Bereich. Alle Spieler hätten gezeigt, dass sie trainings- und lerneifrig sind. „Das macht mir die Arbeit leichter“, freute sich Kökpe. „Wir versuchen, das Spiel des Gegners zu eliminieren, quasi unseren Gegner die Lust am Fußballspielen zu nehmen“, verrät Köpke das Rezept des Aufsteigers. Dabei bewies Klausdorf ein enormes Durchhaltevermögen. Der Aufsteiger zeigte sich stets geduldig und wartete auf seine Chancen. Besonders freuten sich die Schwentinentaler über den 4:0-Erfolg gegen den Heikendorfer SV. „Man sieht, dass wir in Rückspielen besser sind. Vielleicht ist das ja in der Rückrunde genauso“, hofft Köpke auf ein erfolgreiches Jahr 2010.
Verbessern müssen die sich Klausdorfer noch in Sachen Einstellung. „Wir haben manchmal temporäre Aussetzer in wichtigen Spielen.“ Des Weiteren kritisiert Köpke den fehlenden Torinstinkt. Das wird sich in Zukunft möglicherweise ändern.
Verstärken wird sich Klausdorf nämlich durch Richard Lüders, der vom SC Comet Kiel kommt. „Der verlorene Sohn kehrt zurück“, freute sich Stefan Köpke über seinen Neuzugang. „Seine Zweikampf- und Kopfballstärke sowie seine Torgefährlichkeit sind klasse. Das bringt uns weiter.“ Lüders musste ein Jahr wegen eines Kreuzbandrisses pausieren, ehe er Mitte letzten Jahres wieder bei Comet anfing, zu trainieren. Weitere Neuzugänge stehen noch nicht fest.
Jannik Seidel (TuS Holtenau) verlässt den Verein genauso wie Daniel Witt, der den TSV aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit den Verantwortlichen verlassen muss. „Er konnte seine selbstbenannten Qualitäten selten abrufen“, bemerkte Köpke.
Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt. Oberstes Motto laut Trainer Stefan Köpke: „Lieber oben unten als unten oben“, also lieber in der SH-Liga spielen, als in der Verbandsliga.
Bislang bewies sich der Aufsteiger als ebenbürtiger Gegner, doch Köpke möchte sich in Zukunft auch gegen stärkere Gegner noch besser präsentieren. „Wir sind aus eigener Kraft in der Lage, unser Ziel zu erreichen und mit guter Arbeit die Klasse zu halten“, blickte Köpke optimistisch in die Zukunft.
Der Saisonverlauf in der Statistik:
Tabellenstand: 11., 17 Spiele, 26:38 Tore, 19 Punkte.
Heimbilanz: 8 Spiele, 10:3 Tore, 9 Punkte.
Auswärtsbilanz: 9 Spiele, 12:21 Tore, 10 Punkte.
Höchster Sieg: Heikendorfer SV (4:0).
Höchste Niederlagen: Schleswig 06 (1:5), SV Henstedt-Ulzburg (1:6).
Eingesetzte Spieler: Semih Aydemir (17), Baatz (17), Frisch (17), Trociewicz (17), Samet Aydemir (16), Rosenfeld (16), Gesper (15), Bola (14), Caushmann (14), Schmedemann (14), Witt (12), Gahr (11), von Randow (8), Mirza (7), Piechnio (7), Schäfer (6), Arendt (5), Salagean (4), Buthmann (3), Paulat (3), Schneider (3), Shahhosseini (3), Seidel (2), Lüders (1).
Torschützen: Bola (7), Gesper (4), Samet Aydemir (3), Trociewicz (2), Frisch (1), Rosenfeld (1), Schäfer (1), Witt.
Elfmeter für Klausorf: 3/1 (Bola 1/1, Gesper 1/0, Aydemir 1/0).
Elfmeter gegen Klausdorf: 0/0.
Gelb-Rote Karten: Bola, Caushmann.
Rote Karten: Keine.

Veröffentlicht: Nord Sport, 4. Januar 2010

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