„Wehren uns nicht gegen den Aufstieg“

„Wenn mir vor der Saison jemand erzählt hätte, wir würden zur Winterpause auf mit zweiten Tabellenplatz stehen, wäre ich zurfrieden. Doch so, wie die Hinrunde verlaufen ist, hätten wir mehr aus unseren Möglichkeiten machen können“, kritisieren die PTSV–Trainer Stefan Berger und Stefan Fischer. Drei Punkte haben die „Schusterstädter“ Rückstand auf den Spitzenreiter TSV Altenholz. „Bis auf das Spiel gegen Comet Kiel (0:5, d. Red.), wo wir keine Chance hatten, hätten wir jedes Spiel gewinnen können“, ärgert sich Berger im Nachhinein über die mangelnde Konzentration und die falsche Umsetzung taktischer Vorgaben. „Immer, wenn wir zurücklagen, haben wir verloren.“
Preetz verfügt über viele individuell starke Spieler, die laut Berger auch überdurchschnittlichen Verbandsligafußball spielen. „Wir haben noch viel Potential nach oben. Unsere Sommer-Neuzugänge Ziehmer, nehren, Dreier und Sörensen fühlen sich wohl und sind gut in die Mannschaft integriert.“
Verbessern muss der Aufstiegskandidat noch die Disziplin. So sah Heine im Spiel gegen Altenholz die Rote Karte. „So etwas muss nicht sein. Wir schlagen uns so nur selber.“
Der erst im Sommer verpflichtete Peter Kienle muss aus beruflichen Gründen umziehen und wird fortan bei Verbandsligist Groß Grönau spielen. Didi Roo wechselt zur Spielgemeinschaft Kühren/Preetz und Stefan Paul Berger verstärkt die zweite Mannschaft.
Neu im Team ist Benjamin Szodruch vom Ligakonkurrenten FC Kilia Kiel sowie Tim Sörensen (VfL Pinneberg), der früher auch für Eider Büdelsdorf und den Heider SV die Schuhe schnürte.
Die Hallenturniere verliefen für den Preetzer TSV durchwachsen. In der letzten Woche starteten die Fischer-Mannen das Draußen-Training, um den möglichen Aufstieg vorzubereiten. „Wir wollen möglichst viele Spiele gewinnen. Wenn wir dann aufsteigen sollten, wehren wir uns nicht dagegen“, setzen die Trainer das bescheidene Ziel.

Veröffentlicht: Nord Sport, 31. Januar 2011

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