Jörg Ahrens übernimmt das Ruder

Zugänge: Erik Kammholz, Atos Wegner (beide FC Kilia Kiel), Christian Sievers (TSV Raisdorf), Sven-Ole Ratjens (TV Grebin), Ögün Korkmaz (TSV Kronshagen), Sven Werber (eigene A-Jugend), Jan Derek Vicari (VfL Schwartbuck), Ralf Brauer (nach Verletzung zurückgekehrt).
Abgänge: Hauke Christiansen (TV Grebin), Peter Kienle (Preetzer TSV), Sven Scharnitzki (noch unbekannt), Danilo Blank (SV Eichede).
Tor: Erik Kammholz, Julian Marxen.
Abwehr: Sebastian Comes, Marcel Henschel, Dennis Rogowski, Philipp Schatz, Christian Sievers, Sebastian Steffens, Atos Wegner , Sven Werber.
Mittelfeld: Ralf Brauer, Hendrik Bünzen, Ögün Korkmaz, Sven-Ole Ratjens, Florian Rickert, Jasper Stabenow, Christoph Schröder, Jan Derek Vicari, Karim Youssef, Björn Zander.
Angriff: Wladimir Barbije, Florian Stahl, Jan Wille.
Trainer: Jörg Ahrens (1. Jahr).
Neue Zeiten brechen an beim TSV Lütjenburg. Die Zeiten, in denen Ex-Holstein Kiel-Spieler Danilo Blank das Ruder in der Hand hielt, sind vorbei. Mit Neu-Trainer Jörg Ahrens, der in der vergangenen Saison noch beim Ligakonkurrenten FC Kilia Kiel trainierte, sollen fortan die Ziele umgesetzt werden. Karim Youssef übernimmt den Posten als Co-Trainer. „Wir sind Freunde und wollten schon immer mal zusammen arbeiten. Super, dass das so spontan geklappt hat.“
Ahrens bringt gleich zwei Spieler von seinem ehemaligen Klub mit. Torhüter Erik Kammholz und Mittelfeld-Spieler Atos Wegner passen gut in seine Spielphilosophie. „In der Defensive haben wir noch Nachholbedarf. Im Gegensatz zum Mittelfeld und Angriff können wir hier noch Verstärkung gebrauchen. Atos Wagner und Keeper Kammholz bringen die nötige Stabilität mit“, freut sich Ahrens über die beiden Wechsel. Sven-Ole Ratjens möchte es nach einem Jahr beim Kreisligisten TV Grebin wieder in der Verbandsliga versuchen. Bleibt abzuwarten, wie sich Trainer Jörg Ahrens bei zehn Mittelfeld-Spielern entscheiden wird. „Ich habe eine große Auswahl an guten Spielern, auf die ich zurückgreifen kann“, schätzt Ahrens den großen Kader.
Das Saisonziel ist erneut bescheiden und untertrieben. „Wir möchten so schnell wie möglich 40 Punkte erreichen und die Klasse halten“, gibt Liga-Obmann Rolf Scheff vor. Ahrens sieht das ein bisschen anders: „Wenn man mit dem Team um den Klassenerhalt spielen muss, hat man etwas falsch gemacht. Die ersten fünf sind realistisch.“

Veröffentlicht: Nord Sport, 26. Juli 2010

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