C-Jgd.: VfL Osnabrück – Holstein Kiel 3:4
„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, dass sie sich trotz der drei Osnabrücker Führungen nicht unterkriegen ließ und das Spiel doch noch für uns entschieden hat“, blickte Holstein-Trainer Oliver Wuttke mit einem Lächeln auf das kampfbetonte Spiel zurück.
Holstein hatte zu Beginn Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Die Gastgeber hingegen erspielten sich Tormöglichkeiten im Minutentakt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld, nutzte VfL-Stürmer Abiola Folarim die Chance, um zum verdienten 1:0 einzunetzen (7.). Wer dachte, die Jungstörche würden durch den Gegentreffer wachgerüttelt werden, sah sich getäuscht. Passungenauigkeiten und mangelhaftes Zweikampfverhalten prägten das Kieler Spiel. Nichtsdestotrotz gelang es dem Kieler Marius Kaak nach guter Vorarbeit von Tim Schümann, den Ausgleichstreffer zu erzielen (18.). Nur vier Minuten hielt die Kieler Freude an, da machte VfL wieder durch Folarim das 2:1. Die Kieler schüttelten in der Folgezeit endlich ihre Nervosität ab und fanden über den Kampf zurück ins Spiel. Tim Schümann verwandelte in der 27. Minute zum 2:2 Halbzeitstand.
Im zweiten Durchgang zeigten sich die Abwehrreihen beider Mannschaften unsicher und ließen zahlreiche Torchancen zu. Eine der vielen Möglichkeiten nutzte Abiola Folarim nach einem Alleingang zum dritten Mal für die Gastgeber aus (48.). Trotz der dritten Führung der Osnabrücker, ließen die Jungstörche die Köpfe nicht hängen und kämpften um den Ausgleich. Nach einem Fernschuss aus 25 Metern von Tim Schümann, knallte der Ball an die Latte, anschließend gegen den Rücken von Osnabrücker-Schlussmann Max Schmalz und letztlich ins Tor (62.). Zwei Minuten vor Schluss verwandelte Gerrit Griese zum vielumjubelnden 4:3-Siegtreffer für die Störche.
Veröffentlicht: NordSport, 10. September 2007