Lütjenburg nach Startproblemen furios
Schlusslicht TuS Rotenhof erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor gegen den TSV Lütjenburg mit 6:2 (4:0).
Dabei erspielten sich die Gäste in der Anfangsphase gute Möglichkeiten. Tobias Klein lupfte über den herauslaufenden TSVL-Keeper Scharnitzki, doch der Ball landete im Aus (6.). Erneut Klein vergab eine Chance aus spitzem Winkel (12.). Jan-Ole Bruhns versuchte es aus 16 Metern (18., rechts vorbei). Lütjenburg kam zu Beginn selten vors gegnerische Gehäuse. Einzig Sebastian Steffens traf das Lattenkreuz (10.). Nach 20 Minuten war der Damm bei den Gastgebern gebrochen. Jasper Stabenow verwandelte eiskalt und mit einer Seelenruhe aus zehn Metern zum Führungstreffer (21.). Neun Minuten später erhöhte Florian Stahl, ehe Sebastian Comes und Jan Wille mit dem Halbzeitpfiff noch zum 4:0 erhöhten.
Nach der Pause ging das offensive Spiel der Gastgeber weiter. Rotenhof hatte nur noch wenig entgegenzusetzen. Keine zwei Minuten waren gespielt, da schoss der Ex-Plöner Wladimir Barbije zum 5:0 in die Maschen (47.), ehe er in der 67. Minute noch einen Treffer nachlegte. Die Gäste waren enttäuscht, es sollte kaum noch etwas funktionieren. In der Schlussphase nutzten sie glücklich zwei nachlässige Fehler der Lütjenburger aus. Tobias Klein (82.) und Mirco Lobeck (87.) verkürzten auf 6:2.
Veröffentlicht: Nord Sport, 7. November 2009