TuS Holtenau will die Unabhängigkeit
Unabhängig vom Eckernförder SV und vom TSV Altenholz machen - so lautet das Saisonziel des TuS Holtenau. Die Negativerfahrungen aus der vergangenen Spielzeit ließ die Holtenauer bis zur letzten Sekunde zittern. Das soll sich in der kommenden Serie ändern: "Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte sammeln, damit wir nicht mehr mit Eckernförde und Altenholz zittern müssen", hofft Trainer Udo Kielhorn. Im Falle eines Abstieges der beiden Schleswig-Holstein-Ligisten müsste TuS Holtenau gegebenenfalls aus der Verbandsliga weichen. Angesichts der starken Aufsteiger TSV Plön und Concordia Schönkirchen und SH-Liga-Absteiger FC Kilia Kiel wird es für die Kielhorn-Elf sicherlich nicht einfach, "doch wir werden ums Überleben kämpfen." Als Ziel gibt Kielhorn Platz 10 vor. Wichtig ist für den TuS, dass die ersten Spiele besser verlaufen. "Im Optimalfall enden diese mit einem Sieg", hofft Kielhorn. Die Moral könnte sonst verloren gehen. "Vergangenes Jahr haben wir das nur schlecht aufgefangen. Das darf uns nicht erneut passieren."
Das Abwehrverhalten muss in den kommenden Trainingseinheiten noch einstudiert werden. "Da sind wir noch zu grünschnäbelig." Libero Christof Wrobel und seine Abwehrkameraden hätten noch zu sehr den Drang nach vorne. "Jeder will bei uns Tore schießen", weiß Kielhorn, der darauf setzt, dass sich diese richtige Spielauffassung bald einstellt. Zu den absoluten Leistungsträgern beim TuS zählt Torjäger René Behrens, auf den man in Holtenau stolz ist. "Wir sind froh, dass wir ihn halten konnten. Er hatte viele Angebote", freut sich Holtenaus Trainer. Die gute Kameradschaft sei ebenso ein Pluspunkt, genauso wie die Tatsache, dass nur zwei Spieler den Verein verlassen haben: "Es freut mich, dass so viele geblieben sind, obwohl es erst so spät feststand, dass wir die Klasse halten."
Foto: TuS Holtenau- Trainer Udo Kielhorn.
Veröffentlicht: Nord Sport, 27. Juli 2009