Heikendorf siegt 6:0 gegen Moisling

Der Heikendorfer SV siegte gegen den Tabellenletzten Rot-Weiß Moisling verdient mit 6:0 (3:0). Nach Toren von Borreck (9.), Giese (22.) und Aydemir (44.) machte Heikendorf das Heft bereits in der ersten Halbzeit zu. Nach der Pause setzten Sven Lange (78.), René Charlet (84.) und Philipp Wölk noch drei Tore zum 6:0-Endstand drauf. Heikendorfs Trainer Mikica Mladenovic war nach dem Spiel sehr erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben insbesondere in der ersten Halbzeit so gespielt wie ich mir das vorgestellt habe.“

In der ersten Halbzeit dominierten die Gastgeber das Spiel von Beginn an. Sie drängten die Gäste weit in ihre Hälfte. Henrik Giese kam, nach schöner Vorarbeit von Manuel Schwenn, nicht an den Ball (7.). Moislings Spielverlauf war geprägt von Passungenauigkeiten und Unstimmigkeiten. Nach neun Minuten vertändelte Moislings Borja kläglich einen schon sicher geglaubten Ball in der Defensive. Heikendorfs Thomas Borreck schnappte sich das Leder und schoss zum 1:0 ins Tor der Gäste. Die Gastgeber setzten durch Chancen von Henrik Giese (16.) und Samet Aydemir (17.) Moisling weiter unter Druck. In der 22. Minute schoss Henrik Giese, nach Pass von Manuel Schwenn, aus 13 Metern zum 2:0 in die Maschen. Kurz vor der Pause verwandelte Samet Aydemir, nach Pass von Henrik Giese, aus 12 Metern zum 3:0-Halbzeitstand (44.). Aufregung auf Seiten der Gäste gab es in der 45. Minute, als Christian Boroch den Heikendorfer Manuel Schwenn foulte. Schiedsrichter Hatesaul gab Moislings Schlussmann Boroch wegen Notbremse die rote Karte (45.). Der Freistoß von Thomas Borreck hielt Ersatztorwart Ketbanjong (45.).

Nach Wiederanpfiff verflachte das Spiel zunehmend. Heikendorf tat nur noch das Nötigste, dennoch gaben die Gastgeber das Zepter nicht aus der Hand und erspielten sich weitere Torchancen. Dominic Kahl vergab, nach Pass von Manuel Schwenn, freistehend aus elf Metern (68.). Nachdem die Gäste-Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam, köpfte Sven Lange zum 4:0 ein (78.). In der 85. Minute schoss Rene Charlet, nach Doppelpass mit Jens Helms, aus 16 Metern in den rechten Winkel. Nur drei Minuten später schoss Philipp Wölk, nach Pass von seinem Kollegen von Malottki, zum 6:0-Endstand in die Maschen.

Veröffentlicht: NordSport, 31. März 2008

© 2012 Philipp Szyza | Impressum