Eckernförde gewinnt den Fan-Wettbewerb

Fans Fete Fußballfieber – so lautete das Motto der zwölften SHFV-Hallenmasters. Die Anhänger der Vereine standen im Mittelpunkt des Geschehens. SHFV-Vizepräsident Gerhard Schröder kündigte vor dem Turnier zahlreiche Preise für jeden Fan an. „Wir wollen die Fans integrieren. Nicht der Fußball auf dem Rasen ist entscheidend, sondern auch die Anhänger, die ihre Teams unterstützen.“ T-Shirts mit der Rückennummer 12 gab es beispielsweise zu gewinnen. Die 12 steht für den zwölften Mann auf dem Platz – den Fan. „Wir wollen die Fans für ihre Leistungen auf den Rängen belohnen.“
Die acht Fangruppen der teilnehmenden Mannschaften sorgten während der Vorrunde für eine besondere Atmosphäre. Dabei waren die Kriterien Kreativität, Choreographie und Lautstärke. Die Jury bestehend aus einem SHFV-Vertreter und den Vorsitzenden der Vereine wählten nach der Vorrunde die besten Fans aus. Zu gewinnen gab es hochwertige adidas-Shirts mit dem Branding des Hallenmasters.
Die Wahl der besten Fans fiel schwer. Die Büdelsdorfer Anhänger heizten mit Trommeln und Trompeten ein, die Eichedeer und Eckernförder Fans überzeugten mit Masse und punkteten somit durch Lautstärke. In beiden Lagern waren im Vorwege die meisten Tickets abgesetzt worden. Die Eichedeer hatten 350 Karten an den Mann gebracht, die Eckernförder sogar rund 600. Letztere hatten aufgrund des Turnierverlaufs mehr zu jubeln und schrien sich auf Platz 1 des Wettbewerbs. „Ich weiß gar nicht, wo wir die alle hergeholt haben“, staunte ESV-Trainer Henning Seemann. „Hoffentlich kommen viele auch zu unseren Heimspielen wieder.“
200 T-Shirts durfte Eckernfördes Vorsitzender Uwe Wintjen mit nach Hause nehmen und an die Fans verteilen. Auf den zweiten Rang kam Eichede, die immerhin 100 T-Shirts bekamen. Den dritten Platz teilten sich Büdelsdorf und Henstedt-Ulzburg, deren im Vergleich etwas kleinerer Anhang (beide hatten aber immer noch deutlich mehr Zuschauer als bei den eigenen Heimspielen in der SH-Liga), durch konsequente Anfeuerung der eigenen Mannschaft überzeugte.
Wenig inspiriert zeigten sich dagegen die Gruppen von Lokalmatador Holstein Kiel und des Erzrivalen VfB Lübeck. Während letztere fast vollständig durch Abwesenheit glänzten.

Veröffentlicht: Nord Sport, 18. Januar 2010

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