Holstein bleibt mit 1:0 im Verfolgerfeld
Die C-Junioren der KSV Holstein sind weiterhin im Soll. Mit einem 1:0-Erfolg gegen den SC Weyhe durch das Tor von Tobias Fölster (54.) steht die Mannschaft um das Trainergespann Ingo Goetze und Michael Busse auf dem vierten Tabellenplatz hinter den Nachwüchsen der Bundesligisten Hamburger SV, VfL Wolfsburg und Werder Bremen. Ingo Goetze ist dementsprechend äußerst zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Spiele, in denen wir Punkte holen mussten, haben wir gewonnen. Leider konnten wir nicht noch zusätzlich den HSV und Bremen ärgern.“
In der ersten Halbzeit boten beide Mannschaften keinen ansehnlichen Fußball. Holstein agierte nicht druckvoll genug und erspielte sich nur eine nennenswerte Möglichkeit. Nach einem Eckstoß von Christian Robbes köpfte Laurinas Kulikas aus kurzer Distanz den Gästetorwart an (29.). Der SC Weyhe verbuchte keine Torchance. Auffällige Szenen des Gastes blieben die Freistöße, die immer hoch und zentral in den KSV-Strafraum kamen. Doch Holstein hatte keine Probleme mit den Offensivbemühungen des Gegners. Es blieb ein Spiel zwischen den Strafräumen, bei dem keine Mannschaft dominierte. Hohe Bälle waren das Merkmal im ersten Durchgang.
Nach der Pause rappelte sich Holstein auf. Die Mannschaft von Trainer Ingo Goetze bemühte sich, mehr Angriffsmöglichkeiten zu erarbeiten. „Besonders gut hat mir das Spiel über die Flügel gefallen“, betonte Goetze nach dem Spiel. Ibrahim Pinar passte aus elf Metern zu seinem Kollegen Tobias Fölster, der mit seinem schwachen linken Fuß das Leder ins Netz „gewuchtet hat“ (Goetze). Holstein verbuchte in der Schlussphase noch zwei sehenswerte Möglichkeiten. Lawson-Body lief alleine auf den Gäste-Keeper zu und traf aus kürzester Distanz das Tor nicht (63.). Fünf Minuten vor dem Abpfiff bereitete Tobias Fölster einen Torschuss für Laurinas Kulikas vor, der aus spitzem Winkel vorbeischoss.
„Wir sind froh, dass wir mit 21 Punkten in die Winterpause gehen“, freute sich Ingo Goetze nach dem Spiel.
Veröffentlicht: Nord Sport, 8. Dezember 2008