FT Eider entscheidet Partie gegen Kilia vor der Halbzeit

„Heute haben wir verdient mit 4:1 gewonnen. Wir haben souverän gespielt. Manchmal hatten wir einige Schwächephasen, in denen Kilia das eine oder andere Tor hätte schießen können. Ein Glück haben sie es nicht gemacht. Trotzdem ärgert es mich, dass wir trotz der vielen Möglichkeiten nur vier Tore geschossen haben“, fasste FT-Trainer Olaf Lehmann die durchaus sehenswerte Verbandsligapartie zusammen.

Die Gäste machten von Beginn an Druck und erspielten sich bereits innerhalb der ersten zwei Minuten zwei Eckbälle. FT kam immer wieder gefährlich vor das Kieler Gehäuse, wie bei einer Rechtsflanke von Andre Drewes auf Florian Tinnemann (5.). Die Gäste spielten den besseren Fußball, sie ließen den Ball schnell laufen und passten häufig steil in den Lauf der Stürmer. Kilia dagegen strahlte Passungenauigkeit und Unsicherheit aus. Eine der zwei Chancen für Kiel in Durchgang eins hatte Andre Sümnik, doch sein Schuss aus 16 Metern ging knapp links am Tor vorbei (14.). Die nächste Möglichkeit der Gäste führte zum 0:1. Nach einem Distanzfreistoß von Kai Lass, vollendete Erkan Yildirim per Kopf zum verdienten Führungstor (16.). Vier Minuten später flankte Drewes auf Tinnemann, der es mit einem Seitfallzieher kurz vor dem Tor versuchte (20.). Auch der Schuss von Erkan Yildirim aus 16 Metern ging in die Arme von Kilia-Keeper Reinhold (23.). Kilia bemühte sich immer wieder, die gut gestaffelte FT-Abwehr zu überlisten, doch außer einem 20m-Schuss von Oliver Dreier, war von Kieler Seite nicht viel zusehen. (Drews: „Wir schaffen es noch nicht mal, einen Ball über die Abwehr zu spielen.“) Kurz vor der Pause schoss Sebastian Gregorczyn, der alleine auf Reinhold zulief, zum 0:2 ein (43.).

Die zweite Halbzeit begann so wie die Erste. FT hatte mehr Ballbesitz und erspielte sich durch Florian Tinnemann aus 17 Metern (54.) oder Andre Drewes aus 16 Metern (55.) weitere Torchancen. Vier Minuten darauf schoss Erkan Yildirim eine Traumflanke von rechts auf Florian Tinnemann, der den Ball mit einem Flugkopfball einnetzte. Kilia schaute indes zu. Angriffsbemühungen der Kieler endeten spätestens am 16-Meterraum. Nach einem Pass von Timo Bruns, brachte Sebastian Gregorczyn das Kunststück fertig, aus acht Metern nicht zu treffen (69.). In den letzten zwei Minuten des Spiels fielen noch zwei Tore für die Ergebniskosmetik. Nach einem Steilpass von Drewes, vollendete der eingewechselte Brakhage aus 13 Metern unbedrängt zum 0:4 (89.). Für das einzige Tor der Kieler sorgte Marc Zeller, der einen Foulelfmeter mit dem Schlusspfiff verwandelte (90.).

Veröffentlicht: NordSport, 3. September 2007

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